Das Getreide aus dem Obertoggenburg

 

Wer frisches Brot aus der Bäckerei liebt, erwartet Qualität. Mit dem Bergweizen aus Nesslau spannen Michi Lieberherr,
Manu Hinder und Roger Wichser zusammen, um genau das zu erreichen.

 

„Damit wir der stetig steigenden Nachfrage nach regionalen und gesunden Lebensmitteln gerecht werden, habe ich im Herbst 2014 mithilfe von Köbi Knaus das erste Mal in Nesslau Winterweizen gesät. Ruedi Hinder hat sich kurz darauf als Abnehmer und Verarbeiter der kommenden Ernte angeboten und aus dem Bergweizen die ersten Brote gebacken“, sagt Michi, der die Felder bewirtschaftet. „Da wir mehrere ertragreiche Erntejahre hatten, war ich auf der Suche nach einem weiteren interessierten Bäcker und traf somit auf Roger“, erzählt Michi freudig. Trotz des rauen Klimas und der schneereichen Winter kann der Weizen auch im oberen Toggenburg wachsen und reifen. Damit die Qualität erreicht wird, braucht Michi sehr viel Herzblut, Erfahrung und Geduld sowie Glück mit dem Wetter. Da es trotz den Bemühungen von Michi Qualitätsschwankungen geben kann, sind die beiden Chef-Bäcker Manu und Roger mit ihrem Team gefordert, das gelernte Handwerk in der Backstube umzusetzen.

 

Das Getreide wird nicht mit Pestiziden behandelt. Auch die beiden Bäcker backen ihre Brote ohne Zusatzstoffe. „Da kommt für uns nur Mehl, Wasser, Salz, wenig Hefe und einen selbst angesetzten Sauerteig in Frage“, sagen die beiden.